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Kinder reagieren viel öfter als Erwachsene auf Erreger wie Bakterien und Viren. 7 „grippale“ Infektionen im Jahr sind aber durchaus normal, auch die begleitenden hohen Fieberschübe gehören zu einem mühsamen Lernprozess jedes jungen Organismus. Langsam lernt der Körper durch ständige Kontakte mit den krank-machenden Erregern, mit diesen schließlich fertig zu werden. Abwehrkräfte (=Immunität) entstehen nur in der Auseinandersetzung mit diesen winzigen Feinden des menschlichen Organismus. Werden kleine Kinder gegen Bakterien und Viren abgeschirmt, folgen später un-weigerlich die viel schwerer verlaufenden Erkrankungen.

Es gibt aber auch Kinder mit einer krankhaft verminderten Immunabwehr.  Anzeichen dafür ist das kränkliche Aussehen, eine verzögerten körperliche Entwicklung und Verzögerungen im Gesundungsprozess nach sonst harmlosen Infektionen.

 

Mein Kind hat Fieber

Fieber ist keine Krankheit, sondern Begleiter und Starter einer baldigen Gesundung

  • Durch den Anstieg der Körpertemperatur gehen viele Viren und Bakterien zugrunde.

  • Fieber kurbelt  die "Immun-Abwehr" an.

Viele fieberhafte, die Schleimhaut betreffende Entzündungen (Nase, Mund, Bronchien) werden von Viren verursacht. Sie dauern oft nicht viel länger als 3 Tage und heilen von selbst. Hier helfen auch Antibiotika nicht. Oft kommt es dann doch noch zu bakteriellen Folge-Infektionen. Der erfahrene Arzt weiß dies und wartet oft auch mit dem Einsatz eines Antibiotikums  bis zum 4. Tag. Bei Kindern mit hohem Fieber über (39,5°C) sollten allerdings doch folgende Maßnahmen ergriffen werden.

 

  • Kühlen (nur nicht künstlich schwitzen!) ist hier die erste Regel.  Kühle Waschungen und Wickel eignen sich für Kinder sehr, ein heißes „Erkältungsbad“ bei Fieber ist Unfug!
  • Einfache fiebersenkende Medikamente sind wichtige Helfer
  • Klettert das Fieber jedoch bedenklich hoch über 39°C und klingt nach 1 bis 2 Tagen nicht ab oder treten zusätzliche Krankheitszeichen wie Husten, Schnupfen, Durchfall oder Nackensteifigkeit auf, muss ein Arzt gerufen werden.
  • Bei Fieber ist aber jede Anstrengung  zu vermeiden.

 

Mein Kind hat Husten

Der verschleimte Bronchialhusten wird gut gebessert durch lösende Medikamente („Sekretolytika“), das sind meist pflanzliche Arzneimittel in Form von Säften, Tropfen und Tees. Aber auch synthetische Schleimlöser bringen guten Erfolg.

Beim quälendem Reizhusten sind husten-stillende (rezeptpflichtige) Medikamente angebracht. Vor ihren Einsatz vergewissert sich der Arzt, ob es sich um eine krampfartig (spastische) Bronchitis handelt, oder eine andere, durch den Laien nicht erkennbare Erkrankung vorliegt.

 

Mein Kind hat Schnupfen

Das Nasensekret sollte lieber (zwar unappetitlich) aufgezogen und nicht (gegen das gesunde Empfinden der Kinder) ausgeschnäuzt werden. Beim Schnäuzen drückt man das infizierte Sekret in die Nasennebenhöhlen, zieht man das Sekret auf, so hält man die Nebenhöhlen frei.

Tipps vom Apotheker Mag. Friedrich Strand
Schutzengel Apotheke Wels/Neustadt

 

Tags: Tipps, Gesundheitstips

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