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Viel Kaffee schützt vor Diabetes – so das Ergebnis einer niederländischen Studie. Der Münchner Diabetes-Experte, Prof. Dr. Rüdiger Landgraf, jedoch warnt auf Anfrage von DiabetesPro.de vor einem zu hohen Kaffeegenuss: Kaffee kann andere Gesundheitsprobleme auslösen

Hoher Kaffeekonsum verringert signifikant das Diabetes-Risiko bei Menschen zwischen 30 und 60 Jahren in einem Beobachtungszeitraum bis zu zehn Jahren. Zu diesem Ergebnis kamen niederländische Wissenschaftler nach Auswertung einer Bevölkerungsstudie mit mehr als 17.000 Männern und Frauen, berichtet die renommierte Fachzeitschrift „Lancet“ (2002; 360: 1477).

Den Epidemiologen zufolge erkranken Personen, die mehr als sieben Tassen Kaffee am Tag trinken, nur halb so häufig an Typ-2-Diabetes wie solche, die zwei Tassen oder weniger am Tag trinken.

Das Ergebnis komme zustande, obwohl die Vieltrinker dicker sind, mehr rauchen, sich weniger bewegen und sich generell ungesünder ernähren, so die Autoren.

Experte: Weitere Studien nötig
Dazu Prof. Dr. Rüdiger Landgraf, Leiter des Diabeteszentrums der Uni München sowie Präsident der Deutschen Diabetes Gesellschaft DDG: „Da sich dieser Effekt mit Kaffee und mit Tee beobachten ließ, müssen außer Koffein andere Substanzen im Kaffee für die positive Beobachtung verantwortlich gemacht werden. Diese sind im Einzelnen aber noch nicht bekannt.“ Dazu sind noch Studien nötig. Da Kaffee aber andere Gesundheitsprobleme auslösen kann, so der Diabetes-Experte weiter, „kann man hier keine generelle Empfehlung für einen hohen Kaffeegenuss geben“.

 

Tags: Tipps

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